Twenty years in the bunker

Since early times, the hill under the Bratislava castle housed many tunnels. According to an old legend, an old pathway existed beneath the Danube, leading all the way to the Petržalka shore. In the late 18th century, a passage was rumored to exist all the way from the residency of by Maria Theresa to the house of her lover. Rifts and openings in the castle massif were used by the wine makers as cellars, serving as bunkers during war times and providing shelter to the homeless.

The gates of U.Club opened for the first time in March 1993. The former fallout shelter is situated 85 meters below the Bratislava castle and was built by the Civil Protection agency of the Slovak Republic. The club represents only a small fraction of the complex tunnel system dating back to the Theresan times and the communist nuclear scare era. The first oppidum was built already by the Celts.

subclub

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On tour

Im Frühjahr 2013 auf Lesereise in meiner Heimat Slowakei.

michal hvorecky

Satire auf die Spassgesellschaft

hvorecky rezension tod auf der donau

Mit dem Torso der Heimat weiterleben

Ich wurde 1976 in Bratislava in der ČSSR geboren und gehöre damit zur Generation der sogenannten „Husák-Kinder“. Wir waren die tschechoslowakische Variante der amerikanischen Baby- Boomer, und Husák der letzte Präsident der sozialistischen Tschechoslowakei. Als sich der Staat am 1. Januar 1993 teilte, war ich strikt dagegen. Mein Bruder, meine Eltern und die Freunde ebenso.

ceskoslovensko

Doch die Meinung eines 16-jährigen Halbwüchsigen interessierte die Mächtigen nicht. Dabei war meine Minderjährigkeit nicht das Problem: Es gab kein Referendum über die Teilung der Republik. Wahrscheinlich, weil von vornherein feststand, dass eine Mehrheit dagegen gewesen wäre. Die Trennung meiner Heimat in zwei Staaten halte ich bis heute für einen geschmacklosen Betrug an den Bürgern und einen groben Verstoß gegen die Verfassung.

Aus heutiger Sicht bin ich jedoch froh, dass es so gekommen ist. Die Tschechoslowakei war schon vor 20 Jahren nicht mehr zu retten. Sie war eine verlorene gestrige Welt, ohne Mitte, ohne gemeinsame Idee.

Das Bemühen, sie um jeden Preis erhalten zu wollen, wäre der Rettung einer Illusion gleichgekommen. Der ganze Prozess war zudem für mich eine gute Vorbereitung auf die Praktiken, die der Mafia-Kapitalismus dann mit sich brachte und der die Tschechische und Slowakische Republik bis heute weit stärker verbindet als einst die Föderation.

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Reise ins Gewissenlose

“Ein spannender Roman, der einem den Atem raubt, um einen im nächsten Moment nachdenklich werden zu lassen. Abgesehen davon ist es wohl die größte Liebeserklärung an einen Fluss, seit Bedrich Smetanas Moldau.”

Von Emil Fadel. Die Rezension von “Tod auf der Donau” im Octopus Magazine

Woher? Wohin?

Mythen, Nation, Identitäten in Mittelosteuropa. Eine Gesprächsmatinee am 9. Dezember 2012 um 11 Uhr in der Bayerischen Akademie der Schönen Künste in München. Begrüßung: Wilfried HillerEs diskutieren: Vinko Globokar, Michal Hvorecky, Karl Schlögel und Miroslav SrnkoModeration: Ilma Rakusa.

Den Uraufführungskonzerten von Ensemble Modern im Rahmen der Konzertreihe musica viva geht ameine Gesprächsmatinee zum Thema Woher? Wohin? – Mythen, Nation, Identitäten in Mittelosteuropa voraus. Teilnehmer der Diskussion sind: slowenischer Komponist und Posaunist Vinko Globokar, slowakischer Autor Michal Hvorecky, deutscher Osteuropahistoriker und Essayist Karl Schlögel und tschechischer Komponist Miroslav Srnka. Die Matinee wird von in der Slowakei geborenen, jetzt in der Schweiz lebenden Schriftstellerin Ilma Rakusa moderiert. Der Eintritt ist frei. Mehr Info hier.

Donau Lounge, Buch-Wien

Michal Hvorecky liest bei Buch-Wien: in der Donau Lounge, Halle D, am Sonntag 25. November 2012 um 15 Uhr.



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