Kulturkampf in der Slowakei

Wie Nationalismus und Religion mein Land spalten. Politisches Feuilleton für Deutschlandradio Kultur.

“Die konservativen Bischöfe warnen vor der westlichen “Gender-Ideologie”, die eine familienfeindliche, so genannte “Kultur des Todes” propagiert, in der die Rollenverteilung zwischen den Geschlechtern aufgehoben und akzeptiert wird, was angeblich zu einer “Sodomischen Verwirrung” führen soll. Klingt absurd und sehr nach Putin, kommt aber bei vielen wertkonservativen Bürgern gut an.”

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Hunger! Nicht in Afrika, sondern in der EU

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 Kupfermuckn – Die Oberösterreichische Straßenzeitung

Donaufest 2014

Ulm, 7. Juli 2014, 17 Uhr, Haus der Donau, Kronengasse 4\3

Michal Hvorecky – Geschichte im Fluss, Europa im Koffer: eine Gesprächsrunde über biographischen Erfahrungen mit der Donau. Uwe Rada spricht mit den Autoren anhand ihrer Bücher über aktuelle Debatten in ihrem Land, über ihre Fragen und ihre Hoffnungen.

Zu Zeiten des Habsburgerreichs war die Donau das blaue Band, das die verschiedenen Kronländer miteinander zur “Donaumonarchie” verband. Ende des zwanzigsten Jahrhunderts fanden dort die jüngsten Kriege in Europa statt. Aus Nachbarn waren Feinde geworden. Dennoch gibt die Donau wieder Anlass zur Hoffnung. Für unsere Autoren aus Österreich, Kroatien, Serbien, Bosnien, Bulgarien, Polen und Deutschland ist sie sogar “der Fluss Europas”.

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Ich habe gedacht, mir kann das nicht passieren

Ich besuchte das „Soziale Wohnservice“ in der Salzburgerstrasse in Wels: Rund um Petra Wimmer arbeitet ein engagiertes Team für Wohnungslose und für Menschen an oder unter der Armutsgrenze. Auch im reichen Wels leben 300 Obdachlose, so viel wie noch nie. Und die Zahl steigt jedes Jahr.

Dank dieser Institution sah ich sie nur selten auf den Straßen. Europa hat die höchste Arbeitslosigkeit seit dem Krieg, die Wirtschaftskrise viele Verlierer. Das Sozialsystem kann den Fall nach ganz unten nicht mehr auffangen. Ich glaube daran, dass sich der Reichtum einer Gesellschaft vor allem im Umgang mit den Schwächsten und den Ärmsten zeigt.

Etwa die Hälfte der Mitarbeiter sind Freiwillige. Viele Bürger schenken Essen, auch mehrere Supermärkte spenden Lebensmittel. Das Mittagessen kostet einen Euro und schmeckt lecker. Vierzig Portionen kocht man pro Tag.

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Zu Mittag bei Stifter

Donnerstag, 22. Mai 2014 , 12:30 Uhr, Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1

Donau: Stromaufwärts – flussabwärts mit Michal Hvorecky. Es wird serviert: Selchsuppe mit Reibgerstl.

Das StifterHaus lädt an vier Donnerstagen mitteleuropäische SchriftstellerInnen ein,
aus ihren Texten zu lesen. Thematisiert wird in diesen Texten die Donau, der große (mittel)europäische Strom.

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Dolmetscher des Kontinents

“Und so hatte die Konferenz ihre stärksten Momente dort, wo sich die Autoren auf das konzentrierten, was neben der kritischen Auslotung der Sprache ihre Stärke ist: das Erzählen. Wenn Nicoleta Esinencu über die dramatischen sozialen Zustände in der Republik Moldau berichtete etwa oder Michal Hvorecký sein Entsetzen angesichts des anschwellenden und mittlerweile sogar in den Medien akzeptierten Nationalismus in der Slowakei schilderte.”
Wiebke Porombka: Dolmetscher des Kontinents (Die Zeit)


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