Internationaler Journalistenpreis:)

Europa im Dialog: 1989 – 2009. Aus 15 Ländern Europas haben junge Journalisten ihre Beiträge gesandt, um die der Verein MitOst in einem Ausschreiben bat. Eine zehnköpfige Jury entschied sich gestern in Berlin für den 32-jährigen slowakischen Autor Michal Hvorecky als Gewinner.

Der zweite Preis ging an die 20 Jahre junge Polin Anna Wakulik, die über den „Himmel über Berlin, oder: (Nichts) Neues im Westen“ schrieb. Den dritten Platz erzielte Agnieszka Hreczuk mit ihrer Reportage über zwei Dörfer in Polen.

Dotiert ist der Internationale Journalistenpreis mit einem Preisgeld von 2.500 Euro für den ersten Platz. Insgesamt waren zehn nominierte Autoren zur Preisverleihung im Collegium Hungaricum nach Berlin eingeladen.

Die Welt: Journalistenpreis und Text von Michal Hvorecky

Read the awarded text in English: Childhood´s End

TV: Kulturplatz Extra

Kulturplatz extra: 20 Jahre Mauerfall. Mittwoch, 4. November 2009, 22.50 Uhr, Schweizer Fernsehen.

Wie die Menschen mit den neuen Freiheiten umgingen und was aus den grossen Erwartungen geworden ist, das lotet kulturplatz extra aus, bei damaligen Eliteschülern in Prag, einem Schriftsteller in Bratislava (Eskorta), bei Kunstmalern in Leipzig – und bei Schweizer Linken, denen der Zerfall des real existierenden Sozialismus das Weltbild umkrempelte und eine Wende im Kopf bescherte. Die Buchempfehlungen zum Thema Mauerfall finden Sie hier.

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Dresden und Karlsruhe

Zwei Lesungen aus Eskorta in Deutschland im November 2009:

Dresden, Dienstag 17. November, riesa efau, Konzertkeller, Adlergasse 14, 20 Uhr
BruchZonen. Das Prinzip Osten. Moderation: Oliver Geisler.

Karlsruhe, Dienstag 24. November, Bücherschau
Buchcafé,  Karl-Friedrich-Straße 17, 20.15 Uhr

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David Lynch on the road

Highly recommended: David Lynch on the road trip throughout the United States talking to everyday Americans. Beautifully shot and edited, Interview Project captures the ups and downs of the human experience through the meaningful accounts of these people.

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Wallenstein als Oper

Theater und Philharmonie Thüringen präsentieren am 23. Oktober 2009 die deutsche Erstaufführung der Oper „Wallenstein“ von Jaromír Weinberger – eine reizvolle Wiederentdeckung von vergessenen Werken des tschechisch-jüdischen Komponisten. Im Schillerjahr 2009 setzt damit das Theater der Stadt Gera die bei Publikum und Presse gleichermaßen geschätzte Reihe fort. Der musikalischen Tragödie in sechs Bildern Valdštejn liegt Friedrich Schillers gleichnamige Dramen-Trilogie zugrunde. Deutsche Übertragung von Max Brod.

Jaromír Weinberger, geboren am 8. Januar 1896 in Prag, erhielt eine fundierte musikalische Ausbildung am Prager Konservatorium und studierte später bei Max Reger in Leipzig Komposition und Klavier.

Die Ur­aufführung seiner Oper Švanda Dudák (Schwanda, der Dudelsackpfeifer) 1927 im Nationaltheater in Prag war ein sensationeller Erfolg. Ab 1922 war Weinberger Pädagoge am Konservatorium in Ithaka in den Vereinigten Staaten, bis 1937 dann freischaffender Komponist in Bratislava und Prag.

Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten floh Jaromír Weinberger im Herbst 1938 mit seiner Frau über Frankreich in die USA. Seine Mutter und einer seiner Schwestern wurden in Konzentrationslagern umgebracht.

Nach der Emigration blieb er zu Unrecht weitgehend vergessenen. Weinberger nahm sich nach etlichen Misserfolgen 1967 das Leben: nach mehreren Nervenzusammenbrüchen Überdosis Schlaftabletten in St. Petersburg in Florida.

Kafkas Schloss in der Hohen Tatra?
Haydns Rückkehr nach Pressburg

Das Buch von Blanche und Marie

Ganz ohne Interesse der Medien besuchte Per Olov Enquist die Stadt Bratislava. Das Buch von Blanche und Marie ist gerade aus Slowakisch erschienen. Ich freue mich, dass ich jetzt ein signiertes Exemplar des Romans besitze.

Sehen Sie Per Olov Enquist auf seiner Lesung aus dem Buch „Ein anderes Leben“ im Münchner Literaturhaus:

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