Wilsonstadt

Grüße aus der Hölle in der Mitte Europas: Das allerschlimmste Verbrechen in Wilsonstadt. Exklusiv als deutsche Originalausgabe, nur als E-Book. Übersetzung: Mirko Kraetsch.

1925 bringt ein anonymer Mörder im jüdischen Viertel von Wilsonstadt, dem alten Bratislava, auf brutale Weise vier Menschen um. Die Polizei ist ratlos. Ausgerechnet der alte, brutale Detektiv Aaron Food aus New York kommt zur Hilfe

Von teuflischen Verschwörern und lebenden Toten gejagt, gerät er immer tiefer in ein Straßenlabyrinth des Grauens, in dem der Satan selbst die Krieger der Finsternis zu befehligen scheint. Unversehens entbrennt ein dramatischer Wettlauf um Leben und Tod, bei dem die Beteiligten nach und nach jegliche Skrupel verlieren.

Michal Hvorecky erzählt eine Gruselgeschichte in der vergessenen europäischen Stadt, indem er gut gelaunt mit den Formen des parahistorischen Gothic Novel spielt. Er schildert, wie sich reale Ereignisse und irrationale Ängste nach dem Zerfall der Habsburger Monarchie zu einer Massenparanoia ungekannten Ausmasses ausweiten. Und zeichnet eine groteske, verlorene Welt, eine Welt, die dem Untergang geweiht ist und in der sich die Gegenwart seltsam spiegelt.

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Author of the Month

You spent three years with Eva Hudecová and Mark Lencho translating ‘Danube in America’. How did that process work and what you have learned from the undertaking?

Well, to put it right, two of them were translating, I was just occasionally commenting and answering their questions.  They did an awesome job. I deeply appreciate their work and passion for it. I love translating, and that’s why I also understand how difficult and demanding the job is. They both have a deep respect for my original text and a deep love of their language of origin, and always managed to find an equivalent. Through this translation, my language was enriched, and my world as well. And I had a chance to meet two wonderful people. They are my underpaid and unsung heroes.

Michal Hvorecky talks to The Missign Slate about working with translators, writing and working in Bratislava.

8 osteuropäische Autoren über die Flüchtlingspolitik

In der SZ skizzieren acht osteuropäische Autoren die Flüchtlingspolitik ihres Landes: der Tscheche Jaroslav Rudiš, die Ungarin Krisztina Tóth, der Slowene Aleš Šteger, der Litauer Eugenijus Ališanka, der Slowake Michal Hvorecky, der Bulgare Georgi Gospodinow, der Serbe Dragan Velikić und der Rumäne Filip Florian. Mit Ausnahme Serbiens beschreiben alle eine Stimmung aus Hass und Furcht gegenüber den Flüchtlingen – und das, obwohl diese Staaten im Schnitt bisher zwischen 0 und 44 Flüchtlinge als asylberechtigt anerkannt haben. Es macht auch keinen Unterschied, ob sie von Linken oder Rechten regiert werden: Außer Serbien ist niemand bereit, Flüchtlinge aufzunehmen. Dabei hat eigentlich keiner von ihnen wirklich Grund, Angst zu haben, notiert nicht nur Georgi Gospodinow: „Wie gesagt, alles erscheint apokalyptisch, doch da gibt es ein Detail. Denn eigentlich machen die ‚Invasoren‘ einen Bogen um Bulgarien. Traurige Ironie, die wir nicht gern kommentieren. Mein Gott, ist es bei uns so schlimm, dass nicht einmal diese Flüchtlinge ohne Obdach und Lebensunterhalt bei uns bleiben wollen?“

Wilsonov: trailer

Comedy inspired by paperback crime novels tells the story of an adventurous search for a mysterious murderer who just after the end of the First World War has begun a rampage in Wilson City, a jerkwater town somewhere in Eastern Europe. The investigation is being led by an inhomogeneous pair of detectives – a greenhorn and local police cadet named Eisner and an experienced FBI officer Food, who has been sent to Europe by US President Woodrow Wilson himself.