1989: wie warʹs und was wurde draus?

Ondřej Liška (ehemaliger tschechischer Schulminister), Michal Hvorecký (slowakischer Schriftsteller) und Martin Krafl (ehemaliger Direktor des Pressedienstes von Präsident Václav Havel) sprechen über ihr persönliches 1989. Moderation: Gerald Schubert (Der Standard / Redakteur für Außenpolitik). Runder Tisch im Rahmen des tschechischen Vorsitzes in der Visegrád-Gruppe.

28. 1. 2016 18:30 Tschechisches Zentrum, Wien, Herrengasse 17.

Das Jahr 1989 brachte das Ende der bipolaren Welt und eine radikale Wende in den Lebensgeschichten unzähliger Menschen. Vor allem den BürgerInnen des so genannten „Ostblocks“ öffneten sich neue Chancen und Lebensperspektiven. Im Rahmen des Begleitprogramms zur Ausstellung VISEGRAD KARMA – Der Weg zur Demokratie in der Galerie des Tschechischen Zentrums Wien findet ein von Gerald Schubert (Der Standard) moderierter Runder Tisch zum Thema Wendezeit 1989 – wie war’s und was wurde draus? mit Zeitzeugen statt.

Gäste: Ondřej Liška, ehemaliger tschechischer Schulminister, Michal Hvorecký, slowakischer Schriftsteller und Martin Krafl, ehemaliger Direktor des Pressedienstes von Václav Havel.

In Kooperation mit dem Slowakischen Institut, International Visegrad Fund und Bakelit Multi Art Center.

Author of the Month

You spent three years with Eva Hudecová and Mark Lencho translating ‘Danube in America’. How did that process work and what you have learned from the undertaking?

Well, to put it right, two of them were translating, I was just occasionally commenting and answering their questions.  They did an awesome job. I deeply appreciate their work and passion for it. I love translating, and that’s why I also understand how difficult and demanding the job is. They both have a deep respect for my original text and a deep love of their language of origin, and always managed to find an equivalent. Through this translation, my language was enriched, and my world as well. And I had a chance to meet two wonderful people. They are my underpaid and unsung heroes.

Michal Hvorecky talks to The Missign Slate about working with translators, writing and working in Bratislava.

8 osteuropäische Autoren über die Flüchtlingspolitik

In der SZ skizzieren acht osteuropäische Autoren die Flüchtlingspolitik ihres Landes: der Tscheche Jaroslav Rudiš, die Ungarin Krisztina Tóth, der Slowene Aleš Šteger, der Litauer Eugenijus Ališanka, der Slowake Michal Hvorecky, der Bulgare Georgi Gospodinow, der Serbe Dragan Velikić und der Rumäne Filip Florian. Mit Ausnahme Serbiens beschreiben alle eine Stimmung aus Hass und Furcht gegenüber den Flüchtlingen – und das, obwohl diese Staaten im Schnitt bisher zwischen 0 und 44 Flüchtlinge als asylberechtigt anerkannt haben. Es macht auch keinen Unterschied, ob sie von Linken oder Rechten regiert werden: Außer Serbien ist niemand bereit, Flüchtlinge aufzunehmen. Dabei hat eigentlich keiner von ihnen wirklich Grund, Angst zu haben, notiert nicht nur Georgi Gospodinow: “Wie gesagt, alles erscheint apokalyptisch, doch da gibt es ein Detail. Denn eigentlich machen die ‘Invasoren’ einen Bogen um Bulgarien. Traurige Ironie, die wir nicht gern kommentieren. Mein Gott, ist es bei uns so schlimm, dass nicht einmal diese Flüchtlinge ohne Obdach und Lebensunterhalt bei uns bleiben wollen?”

Wilsonov: trailer

Comedy inspired by paperback crime novels tells the story of an adventurous search for a mysterious murderer who just after the end of the First World War has begun a rampage in Wilson City, a jerkwater town somewhere in Eastern Europe. The investigation is being led by an inhomogeneous pair of detectives – a greenhorn and local police cadet named Eisner and an experienced FBI officer Food, who has been sent to Europe by US President Woodrow Wilson himself.