Tod auf der Donau

“Bis zum jähen Ende eine gelungene Balance zwischen realistischer Erzählung und satirischer Zuspitzung.”
Erwin Riess, Die Presse

“Ein faszinierender Roman über eine Reise zu sich selbst. Und eine Hommage an den Fluss, der auch viel über die europäische Geschichte erzählt.”
WDR5

“Der Roman macht große Lust die Welt der Donauländer zu entdecken.”
Bayerisches Fernsehen

„Tod auf der Donau ist eine hintersinnige Satire, die tumben Anti-Amerikanismus mit Leichtigkeit Volley nimmt.“
Jan Dress, 1 Live

„Psychogramm der modernen Arbeitswelt… Ein spannendes, mit Vergnügen zu lesendes, vor allem aber ein überaus erhellendes Buch.“
Tomas Gärtner, Dresdner Neuste Nachrichten

Hundert Senioren auf einem Kreuzfahrtschiff zu bändigen, ist keine leichte Aufgabe. Vor allem dann nicht, wenn man nebenbei zwei Leichen entsorgen und seine Ex-Freundin verstecken muss. Michal Hvoreckys neuer Roman ist ein wilder Ritt über die Donau, von Deutschland bis ans Schwarze Meer.

Eigentlich ist Martin Roy Übersetzer. Eigentlich. Denn dazu kommt er nicht als Reiseleiter einer Donau-Kreuzfahrt, in deren Verlauf so gut wie alles schiefgeht. Michal Hvorecky verknüpft in seinem grotesken Ship-Movie die Geschichte Mitteleuropas mit persönlichen Schicksalen (und seinen eigenen Erlebnissen als Reisebegleiter). Dabei zeichnet er das Bild einer Generation, die wie Nomaden durch die Länder zieht, auf der Suche nach dem besten Job, der Erfüllung im Leben und so etwas wie Heimat. »Tod auf der Donau« ist deshalb vieles auf einmal: Abenteuerroman, Liebesgeschichte und Satire auf die Auswüchse des Tourismus. Und nicht zuletzt eine Liebeserklärung an die Donau.

Der neue Roman Tod auf der Donau von Michal Hvorecky in der Übersetzung von Michael Stavarič bei Tropen/Klett-Cotta.

Im Buch blättern und 40 Seiten kostenlos lesen

Leseprobe: HTML / PDF

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“Man wurde zum Sklaven von Ratings”: Interview mit Michal Hvorecky

Ahoi, Danubiana!

Die Kunstausstellung von Milan Paštéka und Rudolf Uher im Danubiana Meulensteen Art Museum ist ein Muss.

Meine Empfehlung: Fahrt mit dem Schiff von Bratislava ins Danubiana und zum Staudamm Čunovo. Abfahrt um 14 Uhr jeden Samstag und Sonntag im Personenhafen.

Die Fahrt wird vom Danubiana dank der Unterstützung der Hauptstadt der Bratislava organisiert. Noch bis 11. Oktober 2009. Kostet 8 Euro. Freier Eintritt ins Museum.

Danubiana, Das Museum für Zeitgenössische Kunst, liegt nur 15 Kilometer südlich vom Bratislava, auf einem Ausläufer einer Halbinsel an der Donau.

danubiana

Forgotten Danube

While researching for my novel, I keep on discovering amazing photos of the river. This collection is from the forgotten captain and photographer Johann Eilingsfeld and was created from 1915 till 1929.

Eilingsfeld was born in 1877 in Mözs in Hungary. He worked on the steamboats and private ships all his life, starting the career in 1905 as a sailor, finally reaching the highest rank of the first captain in 1912. Read the article.

johann eilingsfeld

Die Donau

Die schönsten Donau-Fotos, die ich bis jetzt bei der Recherche für den neuen Roman Donau in Amerika entdeckte, stammen von der österreichischen Fotografin Inge Morath (*1923 in Graz; †2002 in New York). Das erste Mal sah ich die Ausstellung der Serie im Linzer Ursulinenhof.

Die Bilder der berühmten Fotografin und Magnum-Mitarbeiterin nehmen das leise Plätschern der Donau und ihren unaufhaltsamen Strom von Donaueschingen bis zur Mündung ins Schwarze Meer auf. Die Schwarz-weiß-Fotos sind auf mehreren Reisen entlang der Donau zwischen den 50er und 90er Jahren entstanden. Die Kamera schweift dabei oft in die Städte und Dörfer ab, die den Strom begleiten, zu den Menschen, Denkmälern und Ruinen.

Morath war von 1962 bis zu ihrem Tode mit dem Schriftsteller Arthur Miller verheiratet, den sie bei den Dreharbeiten von Marilyn Monroe zum Film Misfits kennen gelernt hatte. Mit ihm unternahm sie zahlreiche Reisen, die zu immer neuen Büchern,  mit ihren Fotos,  führten. Sehenswert: Inge Morath bei der Agentur Magnum.

Karl-Markus Gauß schreibt  in einem Essay in Inge Moraths Buch: „Die Donau ist ein Experiment, das die ganze Welt betrifft – was hier missrät, kann überall scheitern; was hier gelingt, lässt auch für anderswo hoffen.”

Zweimal Donau in Österreich:

inge morath donau

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