Grenzgänger: Blick donauabwärts

20. Oktober 2012 ab 14 Uhr im Literaturhaus Oberpfalz in Sulzbach-Rosenberg. Lesungen, Film und Podiumsgespräch mit Autoren des Grenzgänger-Programms der Robert Bosch Stiftung. Grenzgänger“ stellen sich mit ihren Arbeiten im Literaturhaus Oberpfalz vor. Der Blick richtet sich dabei donauabwärts in die Slowakei, nach Ungarn, Bosnien und Serbien. Mit Akos Doma, Michal Hvorecky, Tamara Milosevic und Melinda Nadj Abonji. In Kooperation mit der donumenta 2012, Regensburg. 

Akos Doma, der in Ungarn geboren ist und heute in Eichstätt lebt, liest aus seinem noch unveröffentlichten Roman mit dem Arbeitstitel „Plattensee, einfach“. Melinda Nadj Abonji stellt ihren Roman „Tauben fliegen auf“ (2010) vor, der von der Schweiz
in die Vojvodina führt. Der slowakische Autor Michal Hvorecky liest aus seinem Roman „Tod auf der Donau“ (2012), der eine wilde Kreuzfahrt von Regensburg ans Schwarze Meer schildert. Die Autorin und Filmemacherin Tamara Milosevic, 1976 in Frankfurt am Main geboren, präsentiert ihren Film „Überall nur nicht hier“ (2009), in dem sie die Geschichten von drei Menschen aus Srebrenica und ihrem Leben nach dem Krieg erzählt. Den Abschluss der Veranstaltung bildet ein Podiumsgespräch mit allen beteiligten Autorinnen und Autoren.

Grenzgänger-Tag in Berlin

Am 26. Juni findet wieder ein Grenzgänger-Tag mit Workshop und öffentlichen Abendveranstaltungen im Literarischen Colloquium Berlin statt. Ich möchte Sie ganz herzlich dazu einladen.

Ab 14 Uhr wird die Journalistin und ehemalige „Grenzgänger“-Jurorin Ruth Dickhoven über ihre Erfahrungen in Russland berichten. Sie war ARD-Hörfunk-Korrespondentin in Moskau und ist heute für den WDR tätig. 

Danach ein moderiertes Gespräch mit den Jurorinnen und mit Maja Pflüger von der Robert Bosch Stiftung zum Grenzgänger-Programm und zu den Zukunftsaussichten. Mit Ekkehard Skoruppa, Abteilungsleiter Künstlerisches Wort/Hörspiel beim SWR, der Literaturkritikerin Wiebke Porombka und mit der Fotografin Andrea Künzig.

Am Abend lesen und diskutieren Michal Hvorecky („Tod auf der Donau“) und sein Übersetzer Michael Stavarič.

Olga Grjasnowa liest aus ihrem Buch „Der Russe ist einer, der Birken liebt“, und zu späterer Stunde „Balkan Melodie“, ein Film von Stefan Schwietert. Gegen frühen Abend wird bei hoffentlich gutem Wetter gegrillt!:)