Zeit zuzuhören

Frankfurter Buchmesse 2021.

Geschichten aus aller Welt: Michal Hvorecky zu Gast bei Zeit zuzuhören Das Video-Projekt entstand in den Anfangstagen der Corona-Pandemie. Als Gegengewicht zu den Nachrichten der Bedrohung lud das Goethe-Institut Erzähler*innen aus aller Welt dazu ein, eine gute Geschichte zu erzählen. Anderthalb Jahre später ist eine reiche Sammlung an Videos entstanden, aufgenommen mit dem Handy, direkt von zu Hause. Einer der Beitragenden ist der slowakische Autor Michal Hvorecky, der in von einer außergewöhnlichen Bibliotheksbegegnung berichtet. Zeit zuzuhören-Kurator Thomas Böhm knüpft im Live-Gespräch daran an und fragt nach der besonderen Begegnung mit der Vergangenheit in Hvoreckys neuem Roman „Tahiti.Utopia.“

Lesung in München

Michal Hvorecky diskutiert über seinen neuen Roman und seine Vision mit Alex Rühle (Süddeutsche Zeitung)

Wie sähe die Welt aus, wenn es Großungarn noch geben und die Slowakei nicht existieren würde? Was wäre mit den Slowaken?  Man würde sie auf Tahiti finden, dieser kleinen Insel mitten im Pazifik, mit ihren schönen Stränden, weit weg von der westlichen Zivilisation. Denn wer will nicht ein Stück vom Paradies? Die mitteleuropäische Geschichte wurde noch nie so unterhaltsam erzählt. Michal Hvorecky stellt mit seinem neuen Roman „Tahiti Utopia“ die Geschichte auf den Kopf und beleuchtet darin auch den neuen Nationalismus.

Im Rahmen des Münchner Europa-Mai. 12. 5. 2021, Münchner Stadtbibliothek Neuhausen

Gerechter Prozess als Hoffnung

Der slowakische Schriftsteller Michal Hvorecky hofft im Fall des ermordeten Journalisten Jan Kuciak und seiner Verlobten auf einen gerechten Prozess. Denn auch wenn die Slowakei viel erreicht habe, herrsche immer noch viel Korruption im Land. Es gebe Menschen, die denken, sie stünden über dem Rechtsstaat.

Michal Hvorecky im Gespräch mit Stefan Heinlein: https://www.deutschlandfunk.de/der-fall-jan-kuciak-schriftsteller-gerechter-prozesswaere.694.de.html?dram:article_id=466216