Das Wirtschaftswunder ist vorbei

In der Tasche klimpern nur noch kleine Euro-Münzen: Der Kapitalismus  im Osten Europas hat seinen Turbo eingebüßt.

Ein eher düsteres Bild zeichnet in der Frankfurter Allgemeine Zeitung (Amüsieren? Erst mal können vor Lachen!, 15. Juni 2009) der slowakische Schriftsteller Michael Hvorecky von seinem einst als Vorzeigeerfolg des Neoliberalismus gefeierten Land.

Es gibt in der Slowakei Superreiche, für weite Teile der Bevölkerung sieht es anders aus: „Gerade Wissenschaftler, Künstler und Akademiker verdienen auch zwanzig Jahre nach der Wende extrem wenig, sie werden immer noch schlechter bezahlt als österreichische Putzfrauen und müssen mit 700 Euro auskommen…

Jeder zehnte Slowake lebt in dauerhafter Armut, und das Wachstum hat sich drastisch verlangsamt. Der Bauboom hat sich abgeschwächt. Ein Großteil der Infrastruktur – Fernstraßen, Fußwege, Schulen, Bibliotheken – bleibt unterentwickelt und erinnert an ein Dritte-Welt-Land.“ (F.A.Z)

faz

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